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The Way The Truth

Glaube2 Min. Lesezeit

Warum Gott die sicheren Wege dunkel lässt

Du wählst den sicheren Hafen und wunderst dich, warum dein Glaube schweigt. Über den nebligen Weg, auf dem Gott dich tragen kann.

Sprüche 3,5-6

Ein Mensch steht allein in einem nebligen, frostigen Wald, durch den Licht fällt

Du kannst den sicheren Weg wählen. Gott wird dich nicht aufhalten. Aber er wird ihn dunkel lassen.

Das klingt hart. Doch vielleicht erklärt es, warum sich so viele Leben, die nach außen gut geplant sind, von innen so leer anfühlen.

Die scheinbar sicheren Häfen

Lange habe ich die sicheren Häfen gewählt. Wege, die bequem klangen. Pläne, bei denen ich vorher wusste, wie sie ausgehen. Ich hielt das für Klugheit.

Doch es war kein Glaube. Glaube beginnt dort, wo du nicht mehr siehst, was als Nächstes kommt. Wer nur sichere Wege geht, braucht keinen Gott. Er braucht nur einen guten Plan.

Und dabei vergessen wir eine Sache: Wir entscheiden hier nichts. Wir dürfen wählen, ja. Aber über das Ziel entscheiden nicht wir.

Der neblige Weg

Es ist, als würde Gott leise sagen:

Du kannst sichere Wege wählen, doch ich lasse sie dunkel. Wählst du aber einen unsicheren, nebligen, gefährlichen Weg, so kann ich dich tragen.

Auf dem sicheren Weg trägst du dich selbst. Auf dem nebligen Weg trägt er dich. Das ist der ganze Unterschied.

„Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.“

Jesaja 46,4

Lichtstrahlen fallen durch einen dunklen Wald auf den Boden

Eine Frage des Herzens

Was sicher ist und was unsicher, das ist keine Frage des Verstandes. Der Verstand rechnet mit Risiken und Wahrscheinlichkeiten. Er sucht den Hafen.

Das Herz fragt anders. Es fragt nicht: Wo bin ich sicher? Es fragt: Wohin ruft er mich?

„Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.“

Sprüche 3,5-6

Der Nebel ist kein Zeichen dafür, dass du dich verirrt hast. Oft ist er das Zeichen, dass du endlich auf einem Weg bist, den du nicht allein gehen kannst.

„Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.“

  1. Korinther 5,7

Verliere dein Herz nicht

Die Welt bietet dir tausend sichere Häfen an. Jeder einzelne verspricht Ruhe. Doch wer sein Herz in diesen Häfen festmacht, verliert es Stück für Stück an die Welt.

Um dein Herz nicht zu verlieren, wähle den Weg des Herzens. Auch wenn du nur den nächsten Schritt siehst.

Mehr brauchst du nicht. Den Rest trägt er.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu „Warum Gott die sicheren Wege dunkel lässt“

Wie erkenne ich Gottes Willen?

Nicht mit dem Verstand allein. Was sicher oder unsicher ist, ist keine Frage des Verstandes, sondern des Herzens. Der Verstand sucht den sicheren Hafen, das Herz fragt, wohin Gott ruft. „Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand …“ (Sprüche 3,5-6)

Was bedeutet Vertrauen auf Gott?

Einen Weg zu gehen, auf dem du nur den nächsten Schritt siehst. Auf dem sicheren Weg trägst du dich selbst, auf dem unsicheren Weg trägt Gott dich. Er verspricht: „Ich will euch tragen, bis ihr grau werdet.“ (Jesaja 46,4)

Was heißt „Wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen“?

Paulus beschreibt in 2. Korinther 5,7 ein Leben, das nicht vom Sehen abhängt. Glaube beginnt dort, wo du nicht mehr siehst, was als Nächstes kommt. Der Nebel ist dann kein Zeichen, dass du dich verirrt hast, sondern oft ein Zeichen, dass du auf einem Weg bist, den du nicht allein gehen kannst.

Der Weg. Die Wahrheit.

Porträt von Dennis Hermann

Geschrieben vonDennis Hermann@thewaythetruth.de

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