Zum Inhalt springen
The Way The Truth

Berufung2 Min. Lesezeit

Wem willst du eigentlich etwas beweisen?

Die Angst, ohne Geld zu bleiben, lässt dich irren wie ein Schaf ohne Hirten. Über Arbeit, Angst und den einzigen Grund, der trägt.

Kolosser 3,23

Ein junger Mann hält brennendes Zeitungspapier, Flammen umgeben sein Gesicht

Wem willst du hier eigentlich etwas beweisen? Außer dir selbst?

Diese Frage musste ich mir stellen, als ich merkte, dass ich nur noch aus Angst handelte. Nicht aus Berufung. Nicht aus Freude. Aus Angst.

Der schnellste Weg zum Geld

Ich wollte verkaufen. Nicht, weil ich daran glaubte, sondern weil ich Angst hatte, ohne Geld dazustehen. „Der schnellste Weg zum Geld“, das war mein Kompass.

Und genau da hatte ich mich verirrt. Wie ein Schaf, das dem nächsten Grasbüschel folgt und nicht merkt, dass es Herde und Hirten längst aus den Augen verloren hat.

„Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. …“

Jesaja 53,6

Kennst du das? Du weißt genau, welcher Schritt jetzt dran wäre. Ein Anruf. Ein Gespräch. Eine Entscheidung. Und du kannst ihn nicht gehen.

Nicht der Verstand blockiert

Wir denken, unser Verstand blockiere uns. Doch das ist nicht der tiefste Grund. Was dich festhält, liegt tiefer. Es ist dein Bewusstsein, dein inneres Auge, das sich von der Angst hat trüben lassen.

Wer aus Angst arbeitet, dient einem Herrn, der ihn nie satt macht.

„Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“

Matthäus 6,24

Deine Arbeit soll dein Talent zum Leuchten bringen, nicht ersticken. Die Angst, ohne Geld zu bleiben, lässt dich irren. Sei kein Schaf, das sich verläuft. Sei eines, das die Stimme seines Hirten kennt.

„Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir …“

Johannes 10,27

Du musst nichts beweisen

Ich hatte früh vieles erreicht, auch Wohlstand. Und gerade deshalb habe ich ihn irgendwann nicht mehr gewollt. Reichtum ist nicht das, wonach die Seele hungert. Wer ihn will, will ihn in Wahrheit nicht. Nur der Verstand will ihn.

Du brauchst niemandem etwas zu beweisen. Nicht der Welt, nicht deinem Konto, nicht dir selbst.

Was bleibt dann? Eine einfache Aufgabe: Menschen helfen, ihre großen Ideen in die Tat umzusetzen. Mit dem, was du kannst. Mit dem, was dir geschenkt wurde.

Und all das nicht für Geld. Nicht für Anerkennung.

Tu es für Gott.

„Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen …“

Kolosser 3,23

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu „Wem willst du eigentlich etwas beweisen?“

Was bedeutet „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon“?

Jesus sagt in Matthäus 6,24, dass niemand zwei Herren dienen kann. Wer aus Angst ums Geld arbeitet, dient einem Herrn, der ihn nie satt macht. Die Angst, ohne Geld zu bleiben, lässt einen irren wie ein Schaf, das den Hirten aus den Augen verloren hat.

Was hilft gegen Angst vor Geldmangel?

Zu erkennen, wem du dienst. Reichtum ist nicht das, wonach die Seele hungert, nur der Verstand will ihn. Wer seine Arbeit für Gott tut und nicht aus Angst, muss niemandem mehr etwas beweisen. „Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen …“ (Kolosser 3,23)

Was heißt es, für Gott zu arbeiten?

Mit dem, was du kannst und was dir geschenkt wurde, Menschen zu dienen, nicht für Geld oder Anerkennung. Deine Arbeit soll dein Talent zum Leuchten bringen, nicht ersticken. Wer die Stimme seines Hirten kennt, folgt ihr statt der Angst: „Meine Schafe hören meine Stimme …“ (Johannes 10,27)

Der Weg. Die Wahrheit.

Porträt von Dennis Hermann

Geschrieben vonDennis Hermann@thewaythetruth.de

Mehr Gedanken findest du auf Instagram.

Weiterlesen

Thumbnail: Hass will Hass. Was passiert, wenn du mit Liebe antwortest?

Geistlicher Kampf2 Min.

Was geschieht, wenn Liebe auf Hass trifft

Hass will Hass. Erst dann ist er gestillt. Warum die eigentliche Versuchung nicht in dem liegt, was man dir antut, sondern in deiner Antwort.

Thumbnail: Du betest um das Falsche. Das eine Gebet, das dich wirklich trägt.

Gebet2 Min.

Bitte Gott nicht um das Ergebnis

Wir beten, dass es klappt. Doch vielleicht ist das die falsche Bitte. Über das eine Gebet, das dich auf dieser Welt aufleuchten lässt.